"DIE WICHTIGSTEN DINGE, DIE WIR UNS SELBST UND UNSEREM HUND GEBEN KÖNNEN, SIND LIEBE, EMPATHIE, VERTRAUEN UND RESPEKT."
Unbekannt

Wenn wir 

uns an die Gestaltung einer Mensch-Hund-Beziehung machen wollen, ist es wichtig, sich immer wieder bewusst zu werden, dass der Hund kein Mensch ist, genauso wie wir keine Hunde sind. Das klingt plausibel, kann aber im Alltag immer wieder mal vergessen gehen. Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Mensch und Hund, die im Zusammenleben zu Problemen führen können, wenn wir sie nicht kennen oder ihnen keine Beachtung schenken. Der Mensch ist der Teil in der Mensch-Hund-Beziehung, der in der Lage ist, sich über das andere Wesen zu informieren und die Unterschiede, wo nötig und so gut wie möglich, zu überbrücken. Der Hund ist von uns Menschen abhängig. Wir tragen die Verantwortung für sein Wohlergehen und es ist unsere Aufgabe, seine Bedürfnisse zu erfüllen, ihn in seiner Anpassung an unsere Welt zu unterstützen und ihm Orientierung zu geben.

Eine harmonische

Mensch-Hund-Beziehung liegt in meinen Augen jedoch erst dann vor, wenn beide Seiten von der Beziehung profitieren und sowohl der Hund als auch der Mensch zufrieden sind. Wir als Menschen sind in der Lage, dies bewusst zu beeinflussen. Unser Hund kann das nicht. Wir können dafür sorgen, dass es unserem Hund gut geht. Und wir sollten auch unbedingt dafür sorgen, dass es uns gut geht. Denn unser Befinden hat eine Wirkung auf unser Umfeld und auch auf unseren Hund. Wie wir denken, fühlen und handeln, hat einen entscheidenden Einfluss auf das Befinden und Verhalten unseres Hundes.

Harmonie 

entsteht auch dann, wenn es uns Menschen gelingt, das richtige Mass zu finden, und zwar nicht nur im Umgang mit unserem Hund, sondern auch im Umgang mit uns selbst. Zu viel Nähe ist genauso ungesund für Beziehungen wie zu viel Distanz. Genauso verhält es sich mit den Gegensätzen Geben und Nehmen, Bewegung und Ruhe, Anspannung und Entspannung, Erwartung und Loslassen sowie Arbeit und Ruhe. Das richtige Mass von beiden Gegensätzen macht eine harmonische Beziehung aus.

Wir sind aus Liebe

zum Hund vom Wunsch erfüllt, alles richtig zu machen. Manchmal läuft es aber nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Es ist auch nicht möglich, immer alles richtig zu machen. Keine Mensch-Hund-Beziehung verläuft immer nur harmonisch und reibungslos. Wir Menschen wachsen an unseren Fehlern. Fehler motivieren uns, neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Da sowohl der Mensch

als auch der Hund einzigartige Lebewesen mit individuellen Bedürfnissen sind, ist auch die Beziehungsgestaltung von jedem Mensch-Hund-Team sehr individuell. Das von mir erstellte "Haus der Mensch-Hund-Beziehung" beinhaltet 

Grundbausteine, die ich bei der Gestaltung einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung als wichtig erachte. Dabei gilt es, stets die Individualität des Mensch-Hund-Teams zu berücksichtigen und das richtige Mass zu finden.

Haus der

Mensch-Hund-Beziehung

Fürsorge

&

Bindung

Empathie

&

Achtsamkeit

Vertrauen

&

Respekt

Optimismus

&

Geduld

Ziele

&

Motivation

Bedürfniserfüllung

auf

beiden Seiten

Selbstbewusstsein

Selbsterkenntnis

Selbstfürsorge

Selbstvertrauen

Selbstwirksamkeit

Entspannung

&

Gelassenheit

Erziehung

&

Training

Wissen

&

Lernen

Spiel

&

Spass

Führung

&

Kommunikation

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