"MAN KANN PROBLEME NIEMALS MIT DERSELBEN DENKWEISE LÖSEN,
DURCH DIE SIE ENTSTANDEN SIND."
 
Albert Einstein

Manchmal hängen wir

in einem Problem fest. Wir geben uns alle Mühe rauszukommen und es gelingt uns einfach nicht. Wir wählen unbewusst Ziele und Strategien, die uns nicht weiterbringen und das Problem vielleicht sogar noch verschlimmern. Wir fühlen uns frustriert, gestresst, sind verärgert oder traurig. Vielleicht entsteht auch Angst. Oder wir haben das Gefühl, versagt zu haben und machen uns Vorwürfe. Vielleicht beginnen wir auch, anderen Personen oder dem Hund die Schuld für die Situation zu geben und entfernen uns von unserer Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung.

Oft wissen wir, 

was wir nicht mehr wollen. Wir wollen einfach weg, raus aus dem Problem. Dabei vergessen wir, uns zu fragen, was wir stattdessen wollen. Und damit meine ich: was wir wirklich wollen. Bedürfnisse zu erkennen, ist elementar, denn sie führen letztendlich zu unseren Gefühlen. Sie gehören aber auch zu den mächtigste Quellen menschlicher Motivation. Ungute Gefühle sind immer ein Zeichen dafür, dass ein bestimmtes Bedürfnis nicht erfüllt ist. Anstatt uns zu fragen, welches unserer Bedürfnisse nicht erfüllt ist, projizieren und übertragen wir unseren Mangel auf andere Personen oder den Hund und erwarten, dass sie unsere Bedürfnisse erfüllen. Es liegt aber in unserer Verantwortung, uns unsere Bedürfnisse selbst zu erfüllen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch für die Bedürfniserfüllung des Hundes zuständig sind. Unerfüllte Bedürfnisse lösen auch beim Hund unangenehme Gefühle aus. Es kann sein, dass er versuchen wird, den Mangel zu kompensieren, was zu Problemen in der Mensch-Hund-Beziehung führen kann.

Um eine Lösung zu finden, 

die zu uns und unserem Hund passt, brauchen wir ein passendes und motivierendes Ziel. Um den Weg zum Ziel gehen zu können, müssen wir erkennen, wie wir dahin gelangen können. Es kann sein, dass wir dabei bestimmte Ressourcen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in unser Leben holen oder Blockaden auflösen müssen. Manchmal ist beides notwendig. Es gibt viele Dinge, die uns blockieren können. Das können festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster, Einstellungen, Werte, Ängste, Prägungen oder Glaubenssätze sein, die uns oft gar nicht nicht bewusst sind. Vielleicht hält uns eine schlechte Erfahrung aus der Vergangenheit zurück. Manchmal sind es auch starke Gefühle wie beispielsweise Angst oder Wut, die uns daran hindern, lösungsorientiert zu denken. Oder die Situation ist bereits so festgefahren, dass wir gar nicht mehr an eine Lösung glauben. 

Durch den

ziel-, lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz im Coaching kannst du aus deinem Problem hinausfinden, auf ein echtes Ziel zu, das zu dir, zu deinem Hund und zu deinem Umfeld passt. Du kannst deine wahren Bedürfnisse entdecken, Potenziale entfalten und Strategien entwickeln, die zum Wohle aller sind. Du kannst deinen eigenen Anteil am Ganzen erkennen, die Opferrolle verlassen und zum Schöpfer deines Lebens werden. Hinderliche Muster und Einstellungen können in eine förderliche Sichtweise umgewandelt werden.

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